Currywurst — das Originalrezept mit Currysauce
Currywurst selber machen: knackige Würste mit süß-saurer Currysauce aus Tomaten, Curry und einem Geheimzutat. In 15 Minuten fertig.
Die Currywurst ist Deutschlands beliebtestes Straßenfood — und mit dem richtigen Currywurst-Rezept in 15 Minuten auch zu Hause auf dem Teller. Das Geheimnis liegt nicht in der Wurst, sondern in der Sauce.
Die klassische Currysauce ist eine Tomatensauce mit Curry, die süß-sauer abgeschmeckt wird. Der Spritzer Orangensaft ist kein Fehler, sondern der Trick für die runde, fruchtige Note, die die Sauce ausmacht.
So gelingt es perfekt
Die Sauce braucht Zeit: Rösten Sie das Tomatenmark gut an, bevor die Tomaten dazukommen — das gibt Tiefe. Und abschmecken ist Pflicht: Erst süß, dann sauer, dann salzig, in dieser Reihenfolge.
Würste mit kräftiger Haut (Currywurst oder knackige Bratwurst) eignen sich am besten. Wer es authentisch mag, schneidet die Würste vor dem Servieren in mundgerechte Stücke — so wird sie in Berlin serviert.
Die Geschichte der Currywurst beginnt 1949 in Berlin, wo Herta Heuwer die Sauce aus Tomatenmark, Curry und Worcestersauce erfand. Bis heute ist sie das beliebteste deutsche Fast Food — und jedes Jahr werden Millionen davon gegessen. Mit diesem Rezept holt man sich das Berliner Streetfood-Erlebnis direkt nach Hause, ohne an der Imbissbude anstehen zu müssen.
Die häufigsten Fehler bei der Currywurst: zu süße Sauce (dann schmeckt sie nach Ketchup), zu wenig Curry (dann fehlt der Geschmack) und zu dünne Konsistenz (dann läuft sie runter). Wer diese Fehler vermeidet, bekommt eine Sauce, die genau richtig ist. Und noch ein Tipp: Die Sauce etwas länger einköcheln lassen — sie sollte napp am Löffel haften und nicht zu flüssig sein.
Varianten und Tipps
Mit Pommes ist es das deutsche Fast-Food-Trio. Wer es deftiger mag, gibt einen Teelöffel Senf in die Sauce, und für eine rauchige Note rösten Sie etwas geräuchertes Paprikapulver mit dem Tomatenmark an.
Dazu passt
Klassisch mit Pommes Frites oder einer Brötchen. Dazu ein kühles Helles — mehr braucht es nicht für das deutsche Streetfood-Erlebnis.
Aufbewahren
Die Sauce hält sich drei Tage im Kühlschrank und lässt sich hervorragend einfrieren. Würste immer frisch braten.
Häufige Fragen
Wie wird die Currysauce schön glatt?
Gut köcheln lassen und zwischendurch mit einem Schneebesen rühren. Wer es ganz fein mag, püriert die Sauce am Ende kurz durch.
Welche Wurst ist die richtige?
Klassisch eine grobe Currywurst oder knackige Bratwurst. Auch die Thüringer Rostbratwurst funktioniert wunderbar.
Wer das mag, wird auch Wurstgulasch lieben.
Currywurst — das Originalrezept mit Currysauce
Zutaten
- 8 Currywürste oder knackige Bratwürste
- 1 EL Öl
- 300 g passierte Tomaten
- 2 EL Tomatenmark
- 1 EL Currypulver
- 1 EL Zucker
- 2 EL Essig
- 100 ml Orangensaft oder Wasser
- Salz und Paprika
- Currypulver zum Bestreuen
Zubereitung
- Würste rundherum goldbraun braten und warm halten.
- Öl in einem Topf erhitzen und Tomatenmark kurz anrösten.
- Passierte Tomaten, Curry, Zucker und Essig dazugeben.
- Orangensaft angießen und die Sauce 10 Minuten sanft köcheln lassen.
- Mit Salz und Paprika abschmecken — süß-sauer sollte sie schmecken.
- Würste in Stücke schneiden, Sauce darübergeben und mit Curry bestreuen.
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