Käsespätzle — der schwäbische Klassiker
Käsespätzle: selbstgemachte Spätzle unter Bergkäse, überbacken mit Röstzwiebeln. Der schwäbische Klassiker, vegetarisch und deftig.
Käsespätzle sind der schwäbische Seelensschmeichler schlechtweg: handgeschabte Spätzle unter einer Decke aus geschmolzenem Bergkäse, obendrauf knusprige Röstzwiebeln. Vegetarisch, deftig und unfassbar gut.
In Schwaben sagt man: Käsespätzle sind keine Beilage, sondern eine Hauptspeise. Und die haben es in sich — selbstgemachte Spätzle schmecken um Längen besser als gekaufte.
So gelingt es perfekt
Der Spätzleteig sollte zäh und glänzend sein — zu dünner Teig macht schlaffe Spätzle. 15 Minuten Ruhen lassen, damit das Mehl quillt und der Teig geschmeidig wird.
Nicht genug Spätzle auf einmal ins Wasser: In kleinen Portionen kochen, sonst kleben sie zusammen. Sobald sie oben schwimmen, sind sie fertig — das dauert nur zwei bis drei Minuten.
Die Käsespätzle sind das schwäbische Nationalgericht schlechthin — und die einzige ernsthafte Konkurrenz der österreichischen Käsknöpfle. In Schwaben sagt man: Käsespätzle sind keine Beilage, sondern eine Hauptspeise. Und die haben es in sich. Wer einmal selbstgemachte Spätzle mit Bergkäse probiert hat, wird nie wieder zum gekauften Spätzle greifen.
Die häufigsten Fehler bei den Käsespätzle: zu dünner Teig (dann werden die Spätzle schlaff), zu wenig Käse (dann fehlt der Geschmack) und zu kurze Zeit im Ofen (dann schmilzt der Käse nicht richtig). Wer diese Fehler vermeidet, bekommt ein Gericht, das nach Schwaben schmeckt. Und noch ein Tipp: Die Spätzle in kleinen Portionen kochen — dann kleben sie nicht zusammen.
Varianten und Tipps
Mit einer Handvoll Röstpilzen wird es würziger, mit etwas Knoblauch in den Zwiebeln kräftiger. Wer es schneller mag, nimmt fertige Spätzle aus dem Kühlregal — dann ist das Gericht in 15 Minuten fertig.
Dazu passt
Mit grünem Salat oder einem kleinen Kartoffelsalat. Dazu ein kühles Hefeweizen — der schwäbische Klassiker ist komplett.
Aufbewahren
Am Tag der Zubereitung am besten. Reste lassen sich im Ofen aufbacken, schmecken aber frisch einfach besser.
Häufige Fragen
Welcher Käse ist der beste für Käsespätzle?
Würziger Bergkäse oder Emmentaler — beide schmelzen gut und schmecken kräftig. Eine Mischung aus beiden ist ideal.
Kann ich Spätzle ohne Spätzlesieb machen?
Ja, mit einem Brett und einem Messer abschaben (das ist die traditionelle Art) oder mit einem Kartoffelpresse. Beides funktioniert gut.
Wer das mag, wird auch Maultaschen mit Röstzwiebeln lieben.
Käsespätzle — der schwäbische Klassiker
Zutaten
- 300 g Mehl
- 3 Eier
- 100 ml Wasser
- 1 TL Salz
- 200 g geriebener Bergkäse oder Emmentaler
- 2 Zwiebeln
- 3 EL Butter
- Schnittlauch zum Bestreuen
Zubereitung
- Mehl, Eier, Wasser und Salz zu einem glatten, zähen Teig verrühren und 15 Minuten ruhen lassen.
- Zwiebeln in Ringe schneiden und in Butter goldbraun rösten.
- Spätzleteig portionsweise durch ein Spätzlesieb in kochendes Salzwasser drücken.
- Sobald die Spätzle oben schwimmen, herausheben und abtropfen lassen.
- Abwechselnd Spätzle und Käse in eine Auflaufform schichten.
- Bei 180 Grad 10 Minuten überbacken, bis der Käse blubbert.
- Mit Röstzwiebeln und Schnittlauch servieren.
Nächstes Rezept Ofenkartoffeln mit KräuterquarkAlle Angaben sind Richtwerte – je nach Herd und Ofen kann die Zubereitung etwas variieren. Guten Appetit!




