Zimtschnecken — fluffig und zimtig
Zimtschnecken: fluffiger Hefeteig mit Zimt-Zucker-Füllung und Zuckerguss. Das einfache Rezept für den Ofen-Klassiker, Schritt für Schritt.
Zimtschnecken sind das wohl duftendste Gebäck, das es gibt: warmer Zimt, weicher Hefeteig und eine süße Glasur obendrauf. Frisch aus dem Ofen sind sie unschlagbar — und mit dem richtigen Rezept gelingen sie auch ohne Bäcker-Erfahrung.
Der Dreh- und Angelpunkt ist der Hefeteig: Er braucht Zeit zum Gehen und muss weich, aber nicht klebrig sein. Wer das einmal raus hat, backt Zimtschnecken für den Rest seines Lebens.
So gelingt es perfekt
Der Teig darf beim Kneten nicht zu viel Mehl abbekommen — weicher Teig macht fluffige Schnecken. Falls er klebt, lieber mit leicht angefeuchteten Händen weiterkneten als ständig Mehl nachzugeben.
Beim Aufrollen eng rollen, dann halten die Schnecken ihre Form. Das zweite Gehen vor dem Backen nicht überspringen — es ist der Unterschied zwischen dichten und luftigen Schnecken.
Die Zimtschnecke hat ihren Ursprung in Skandinavien und wurde in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Gebäckstücke der Welt. In Schweden heißt sie Kanelbulle und wird traditionell zum Fika serviert — der Kaffeepause, die dort heilig ist. In Deutschland ist sie längst angekommen und ein Muss auf jedem Weihnachtsmarkt und in jeder guten Bäckerei.
Die häufigsten Fehler bei den Zimtschnecken: zu viel Mehl im Teig (dann werden sie trocken), zu locker aufgerollt (dann halten sie nicht ihre Form) und zu wenig Gehzeit (dann werden sie dicht). Wer diese Fehler vermeidet, bekommt fluffige, duftende Schnecken. Und noch ein Tipp: Die Schnecken eng aufrollen und die Enden unterschlagen — dann halten sie perfekt ihre Form.
Varianten und Tipps
Mit einer Handvoll gehackter Nüsse in der Füllung wird es knuspriger, mit etwas Marzipan in der Mitte festlicher. Wer es deftig mag, macht die Schnecken mit Speck und Käse statt Zimt.
Dazu passt
Lauwarm mit der Glasur noch weich — das ist der Moment, in dem Zimtschnecken am besten schmecken. Dazu ein Glas kalte Milch oder einen Kaffee.
Aufbewahren
Zimtschnecken schmecken am Tag des Backens am besten. Reste halten sich zwei Tage und werden kurz in der Mikrowelle weich erwärmt.
Häufige Fragen
Warum werden meine Zimtschnecken trocken?
Meist zu lange gebacken oder zu viel Mehl im Teig. Die Schnecken sollten goldbraun sein, nicht dunkel — dann bleiben sie saftig.
Kann ich den Teig vorbereiten?
Ja, über Nacht im Kühlschrank gehen lassen und am Morgen direkt weiterverarbeiten. Das macht den Geschmack sogar noch besser.
Wer das mag, wird auch Eierkuchen lieben.
Zimtschnecken — fluffig und zimtig
Zutaten
- Für den Teig: 400 g Mehl, 1 Packung Trockenhefe, 80 g Zucker, 200 ml lauwarme Milch, 60 g weiche Butter, 1 Ei, 1 Prise Salz
- Für die Füllung: 100 g weiche Butter, 100 g Zucker, 2 EL Zimt
- Für den Guss: 100 g Puderzucker, 2–3 EL Milch
Zubereitung
- Mehl, Hefe, Zucker, Milch, Butter, Ei und Salz zu einem glatten Teig kneten und 45 Minuten gehen lassen.
- Teig auf einer bemehlten Fläche zu einem Rechteck ausrollen.
- Mit weicher Butter bestreichen und mit Zimtzucker bestreuen.
- Von der langen Seite eng aufrollen.
- In 12 gleiche Scheiben schneiden und in eine gefettete Form setzen.
- Nochmal 20 Minuten gehen lassen.
- Bei 180 Grad 18–20 Minuten goldbraun backen.
- Puderzucker mit Milch verrühren und über die warmen Schnecken gießen.
Nächstes Rezept Brezeln selber backen — das LaugengebäckAlle Angaben sind Richtwerte – je nach Herd und Ofen kann die Zubereitung etwas variieren. Guten Appetit!




